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Internationale Fachtagung in Kiens: „Bauen, Wohnen, Zukunft"

Kiens – Mit der gut besuchten Fachtagung zum Thema „Bauen, Wohnen, Zukunft“ am 11.09.2014, schloss Rubner Haus den Veranstaltungsreigen zum 50. Jubiläum des Unternehmens. Zentrales Thema der Veranstaltung war dabei „Bauen mit Holz als aktiver Klimaschutz“.
Rund 250 Architekten und Planer aus dem In- und Ausland waren der Einladung des Südtiroler Spezialisten im Bereich des individuellen Holzhausbaus gefolgt. Nach einer kurzen persönlichen Begrüßung aller Tagungsteilnehmer durch Stefan Rubner, Präsident der Rubner Gruppe, wurde die interessante Vortragsreihe mit international namhaften Referenten eröffnet.
Die Einführung und Moderation machte dabei Norbert Lantschner, Präsident der Stiftung ClimAbita, mit einigen äußerst kritischen Reflexionen unter dem Titel „Auswege aus der Schizophrenie unseres Handelns“. Seine zentrale Botschaft war dabei: „Wir müssen zu uns ehrlich sein, es gibt keine nachhaltigen Produkte per se, es gibt nur nachhaltige Lebensstile. Es braucht das Zusammenwirken zwischen Technologie und adäquaten Verhaltensweisen“.

Natürlich war auch dem Werk- und Baustoff Holz ein zentraler Teil der Tagung gewidmet: Mag. Georg Binder von Proholz Austria, der Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Holzwirtschaft, stellte das von seinem Verband initiierte Projekt „Wood Box – zukunftsfähige Holzarchitektur“ vor. Im Rahmen dieser Initiative wurde eine mobile Ausstellung zum Thema „Wood. Building the future“, geschaffen, die seit März diesen Jahres in Form einer kompakten „Wood Box “ durch Europa tourt und anlässlich der Fachtagung auch in Kiens Halt machte. Die Ausstellung zeigt die technischen, gestalterischen und ökologischen Potentiale eines der ältesten Baumaterialien der Menschheit und präsentiert anhand von 50 internationalen Architekturprojekten völlig neue Perspektiven für Architektur und Stadtplanung.

Prof. Chiara Tonelli, Dozentin an der Universität Roma Tre, stellte anschließend unter dem Titel „RhOME for denCity – neue Wege in der Verdichtung urbaner Räume“ das Siegerprojekt der diesjährigen Ausgabe des internationalen Universitäts-Zehnkampfs „Solar Decathlon“ vor, das in enger Zusammenarbeit mit Rubner Haus realisiert wurde. Bei dem Wettbewerb, der in den Monaten Juni/Juli 2014 in Versailles (F) ausgetragen wurde, handelt es sich um einen interdisziplinär ausgerichteten Studentenwettbewerb für Hochschulen im Bereich Architektur und Energietechnik.
Das Siegerprojekt ist als Wohnmodell für „smart cities“ konzipiert, das als „mitdenkendes“ Haus den Bewohnern dabei hilft, mehr Energie zu erzeugen, als verbraucht wird, nachhaltig zu wirtschaften und innerhalb einer „smart city“ die Lebensqualität der Einwohner zu verbessern.

Ab 17:00 Uhr standen für das Fachpublikum interaktive Begehungen der vorgestellten Projekte auf dem Programm: im Haus Solar Decathlon, dem internationalen Zehnkampf für Universitäten, in der Wood Box, der zukunftsorientierten Holzarchitektur on Tour in Europa, sowie in den Rubner Holzperspektiven. Die seit 2014 geöffnete Ausstellung "Holzperspektiven" macht Holz als Baustoff des 21. Jahrhunderts im 360° Blick für alle Sinne erlebbar. Sie erzählt von Wald, Baum, Holz und Haus, macht die physischen und haptischen Eigenschaften von Holz spürbar und zeigt seine Bedeutung für die Baukultur - früher wie heute, regional und international. Weiters erhielten die Teilnehmer einen exklusiven Einblick in die Produktionsstätten des Unternehmens.

Nach einer Erfrischung ging es schließlich zum Highlight der Veranstaltung, dem Vortrag des international renommierten Prof. Werner Sobek, Leiter des ILEK (Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren) an der Universität Stuttgart und ehemaligen Präsidenten der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen), der auf eindrucksvolle Weise über die Thematik des nachhaltigen Bauens und das sogenannte Aktivhaus referierte. Neben einer Präsentation imposanter internationaler Forschungsprojekte zeigte Prof. Sobek auf, dass es höchste Zeit sei, neue Wege zu beschreiten und durch Minimierung des Materialeinsatzes einen konkreten Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Es gehe um ein Denken von der Zukunft her, auf das Heute bezogen, fragend welchen Beitrag wir heute leisten müssen für das Morgen.

Nach einer Diskussionsrunde klang die Fachtagung in geselliger Runde in der Rubner Türenwelt aus.
 
 
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